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Gemeinschaft macht uns stark

Artikel nach Datum gefiltert: Dezember 2020

 Havixbeck-Die Kolpingfamilie Havixbeck feiert in diesem Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. „Das ist zwar kein großes rundes Jubiläum, aber wir haben uns dafür entschieden, doch etwas mehr zu unternehmen, als in den normalen Jahren“, berichtet Vorsitzender Berthold Lenter im Gespräch mit unserer Zeitung.


Die Originalfahne von 1922 hat die Kolpingfamilie Havixbeck gut verwahrt und auch schon restaurieren lassen. Foto: Klaus de Carné

Dazu wird es in diesem Jahr ein Kaiserschießen beim traditionellen Schützenfest geben, das immer am letzten Wochenende in den Sommerferien gefeiert wird.

Aus der Zeit von 1947 leben noch 39 Könige, die alle von der Kolpingfamilie zum Jubiläum eingeladen wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg fand 1947 das erste Schützenfest statt. „Luftgewehre oder andere Waffen waren noch verboten, um den Vogel von der Stange zu holen“, erklärt Berthold Lenter. Mit Steinen hätten sich die Kolpingbrüder beholfen, um den König zu ermitteln, der am Ende Erich Kalthoff hieß. Der heute 88-Jährige lebt wie sein Bruder Hermann in Münster. Beide haben zugesagt zum Fest zu kommen. Auch ihr Bruder Bernhard Kalthoff war lange in der Kolpingfamilie aktiv, er verstarb vor einigen Jahren in Havixbeck.

„Die Chronik der Kolpingfamilie Havixbeck ist leider nicht mehr komplett vorhanden“, bedauert Berthold Lenter. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg sei komplett dokumentiert. Die Zeit davor ist lückenhaft. Wer eventuell noch Bücher oder Hinweise auf die Geschichte der Kolpingfamilie Havixbeck hat, der darf sich gerne beim Vorsitzenden oder anderen Vereinsmitgliedern melden. Lenter ist sehr daran interessiert aus den Jahren vor dem Krieg noch mehr zu erfahren.

„Und dennoch hat die Kolpingfamilie schon 1997 eine stattliche Festschrift zum 75-jährigen Bestehen zusammengestellt“, berichtet Schriftführer Rudolf Hanning. Darin sind die Anfänge der Kolpingfamilie aufgezeigt.

1921 fanden sich mehrere Havixbecker Handwerksgesellen zusammen, die zum Teil als Wandergesellen in der Fremde die guten Einrichtungen des Kolpingwerkes kennengelernt hatten, um in der Baumberge-Gemeinde einen katholischen Gesellenverein zu gründen. Der Hauptinitiator war der Schreinergeselle Anton Beltmann. Er wurde von Schuhmacher Wilhelm Eschhaus unterstützt, der sechs Jahre in der Schweiz als Geselle gearbeitet hatte. Gemeinsam mit dem damaligen Kaplan Johannes Jenster als Präses wurde so im Mai 1922 die Gründung des Gesellenvereins in die Wege geleitet. Damit war der Grundstein für die spätere Kolpingfamilie gelegt.

Kaplan Jenster hatte zuvor im Ruhrgebiet erfolgreich in der Arbeiterorganisation gewirkt. Unter seiner Leitung entfaltete sich der Verein in großen Schritten. Schon im Sommer 1923 wurde eine Vereinsfahne angeschafft. Infolge der herrschenden Inflation war dies nur unter schwersten Opfern der einzelnen Kolping-Mitglieder möglich. „Nach dem Weiheakt fand ein Festumzug im Ortskern statt. Unter der Beteiligung vieler auswärtiger Brudervereine war dies die Krönung“, heißt es in der Chronik. So etwas hatte Havixbeck noch nicht gesehen, und noch lange war das Ereignis in aller Munde, heißt es in der Chronik.

Heute zählen zur Kolpingfamilie Havixbeck 460 Mitglieder. Am 18. August (Samstag) findet das Schützenfest im Rahmen des Stiftungsfestes statt. In all den Jahren wurden drei Kaiser ermittelt.

 

Von Klaus de Carné

 

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Havixbeck. Zahlreiche Bewohner des Stiftes Tilbeck und Mitglieder der Havixbecker Kolpingfamilie versammelten sich am vergangenen Sonntag am Freizeitzentrum zu einer gemeinsamen Wanderung. Bei idealem Wanderwetter führte der Weg entlang dem Barfußgang, rund um das schöne Stiftsgelände. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein gab es Leckeres vom Grill, Salate und kühle Getränke. Am späten Nachmittag fand die Aktion der Kolpingfamilie mit ihren Tilbecker Freunden einen schönen und harmonischen Ausklang.

 

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Samstag, 02 Juni 2012 20:30

02.06.2012 Radtour der Kolping- Brüder

 Havixbeck. Zu ihrer schon fast zur Tradition gewordenen Radtour trafen sich am Samstag zahlreiche Männer der Kolpingfamilie Havixbeck. Vom Torbogen aus machten sich die Herren bei sonnigem Wetter am Morgen auf den Weg. Die Tour führte zunächst über die Beerlage und Holthausen zum Steinbildhauer Oliver Mertens in Laer. Der gastfreundliche Bildhauer hieß die Radler mit einem kühlen Getränke und Mettenchen herzlich willkommen. Weiter führte der Weg durch die Aabauerschaft und der Bauerschaft Dumte zum Bagno in Burgsteinfurt. Nach ausgiebiger Pause und einer Stadtrundfahrt wurde der Heimweg angetreten. Abseits belebter Straßen radelten die von Tinus Klaphake geführten und stets gut gelaunten Herren, wieder in Richtung Havixbeck. Nach einer letzten gemütlichen Rast in Thumanns Mühle fand der Ausflug einen schönen Ausklang. Alle Teilnehmer waren begeistert und freuen auf die nächste Tour.

Fotos: Peter Jasper

 

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 Havixbeck. Die Kolpingfamilie Havixbeck hat das Patronatsfest des heiligen Josef auch dazu genutzt, den Erlös aus der Altkleidersammlung an drei örtliche Vereine und Institutionen weiterzugeben.

Foto: Maxi Krähling

„Geschäfte mit den Altkleidern zu machen, ist nicht unser Ziel“, erläuterte Vorsitzender Berthold Lenter beim Josefsfest der Kolpingfamilie Havixbeck.
 
Traditionell begeht die Kolpingfamilie am ersten Sonntag im Mai das Hochfest des Vereins: das Patronatsfest des heiligen Josef. Und so waren die Mitglieder der Havixbecker Kolpingfamilie am frühen Sonntagmorgen zu einer Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Dionysius mit anschließendem Frühstück im Speisesaal des Marienstifts eingeladen.
Wie in den vergangenen Jahren wurde die Feierstunde genutzt, um Geldspenden aus dem Erlös der Altkleidersammlung an Havixbecker Vereine und Institutionen zu überreichen. Zwar werde immer wieder darüber diskutiert, dass die Altkleidersammlungen den industrieschwachen Ländern in Afrika, Südamerika oder Osteuropa wirtschaftlich Konkurrenz machen. Dennoch dürfe auf die Aktion der Kolpingfamilie nicht verzichtet werden, meinte Lenter. Die 45 Prozent aller Altkleider, die den Weg in diese Länder fänden, könnten von den dort lebenden Menschen selbst instand gesetzt und von ihnen dann auch gewinnbringend weiterverkauft werden.
 
Der Erlös aus der Altkleideraktion der Kolpingfamilie Havixbeck kommt in diesem Jahr gleich drei Vereinen zugute:
 
Alois Veelker vom Organisationskomitee Havixbecker Kinderkarneval (OHK) konnte, genauso wie die Leiterin der Baumberge-Schule, Regina Sommer, einen Spendenscheck über 400 Euro in Empfang nehmen. Während das OHK das Geld für neuen Schmuck und Karnevalskostüme für die Kindertanzgruppen verwenden will, wird die Grundschule ihre Spende für neue Bücher und Regale verwenden. „Wir haben uns mit der ‚Leseoase‘ einen Traum erfüllt, der sonst vom Schulträger nicht vorgesehen war“, bedankte sich Schulleiterin Regina Sommer. Kleine Gruppen von Schülern sollen sich in diese Leseoase zum Lesen zurückziehen können. Sommer: „In Zeiten des medialen Überangebotes hat das Lesen einen besonderen Stellenwert bekommen.“
 
Über den größten Spendenbetrag konnte sich indes der Vorsitzende der Havixbecker DLRG-Ortsgruppe, Klemens Nissen, freuen. 1000 Euro ließ die Kolpingfamilie der DRLG zukommen, die für den Innenausbau des geplanten Neubaus auf dem Gelände des Havixbecker Freibades eingesetzt werden sollen.

 

Publiziert in WN Artikel

 

Eine Tagesfahrt mit vielen schönen Überraschungen

Mit gespannter Erwartung traten die 30 Teilnehmer der Kolping-Altherrengruppe am vergangenen Samstag ihren Jahresausflug 2012 an. Bis auf den für die Organisation verantwortlichen Festausschuss wusste niemand, wohin die Busreise führen sollte. Erst anderthalb Stunden später war des Rätsels Lösung gefunden: Die Havixbecker nahmen Kurs auf die Landeshauptstadt Düsseldorf. Es sollte ein sehr unterhaltsamer Tag werden - und das noch bei strahlendem Sonnenschein.

 

In Düsseldorf stieg eine Fremdenführerin zu, die den interessierten Besuchern viel Wissenswertes von der Rheinmetropole mit seiner modernen Skyline vermitteln konnte. Dazu zählten die architektonischen Meisterwerke im Medienhafen ebenso wie das Rathaus mit dem Jan Wellem-Standbild und die aus dem 14. Jahrhundert stammende St. Lambertus-Stiftskirche, die mit ihrem schlanken Turm und der leicht gedrehten Turmspitze einst auch als Orientierungspunkt für die Rheinschiffer diente. Besonders angetan waren die Havixbecker von den Gehry-Bauten, die mit ihren kippenden und schiefen Türmen beeindrucken. Entlang der angesichts der sommerlichen Temperaturen von vielen Besuchern bevölkerten Rheinpromenade ging es dann zum im wahrsten Sinnwort Höhepunkt des Tages: Die Kolpingmitglieder bestiegen den berühmten Rheinturm. Die 168 Meter hohe Aussichtsplattform bot ihnen einen atemberaubenden Blick über Düsseldorf und das Umland. Der Medienhafen, die Altstadt, der Hofgarten, die Kö und der Rhein mit seinen vielen Brücken lagen ihnen praktisch zu Füßen.

 

Auch die bekannte Düsseldorfer Altstadt durfte im Programm nicht fehlen. Die Havixbecker bekamen einen Eindruck von der längsten Theke der Welt, von den mehr als 250 urigen Kneipen, Restaurants und Bars, wo das Leben pulsierte, wo sich tausende Menschen vergnügten und sich das Altbier und rheinische Spezialitäten schmecken ließen. Dieser Tag schien auch ein Tag des Abschieds zu sein; denn viele Düsseldorfer feierten ausgelassen ihren Junggesellenabschied. Die Havixbecker Kolpinggruppe machte am Mittag Station im alten Brauhaus "Zum Schlüssel", wo ein leckeres Essen wartete. Auch am Abend kehrten die Kolping-Kicker und ihre Partnerinnen nochmals nach hier zurück, um sich für die Rückfahrt zu stärken. Ein besonderes Lob für diesen gelungenen Ausflug verdiente sich der Festausschuss mit Ludger Schwanemeier, Norbert Rape, Engelbert Clasani und Roland Hartmann. Eberhard Gronau

Die Altherrenfußballer der Kolpingfamilie Havixbeck hatten sich die Landeshauptstadt Düsseldorf als Ziel ihrer Jahresfahrt ausgewählt. Zum Programm gehörte auch der Besuch des Rheinturms (im Hintergrund). Foto: Eberhard Gronau

 

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Havixbeck. Gut 40 Teilnehmer waren der Einladung zum Boßelturnier der Kolpingfamilie am vergangenen Samstag gefolgt.

 

Vom Torbogen aus wurde zum Start und Ziel des Turniers bei Biobauer Günther Herzkamp, Natrup geradelt. Mit bereitgestellten Bollerwagen und entsprechendem Notproviant machten sich die 6 zuvor ausgelosten Mannschaften auf den Weg um bei Spaß und Geselligkeit ein Siegerteam zu ermitteln.

Selbst bei den Kleinsten herrschte eine Superstimmung der auch ein paar düstere Regenwolken nichts anhaben konnten.

Das Turnier endete mit einem gemütlichen Grillabend auf dem Hofe der Zimmerei Thier.

Hier sorgte das Flunkyballspiel für heitere und sportliche Unterhaltung. Alle waren sich einig diese Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen.

Fotos: Peter Jasper und Irene Lenter

 

21.04.2012 Boße...
21.04.2012 Boßelnachmittag der Kolpingfamilie Havixbeck 21.04.2012 Boßelnachmittag der Kolpingfamilie Havixbeck
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Havixbeck. Zu einer Kreuzwegandacht auf dem Baumberg hatte am Sonntag die Kolpingfamilie Havixbeck eingeladen. Zusammen mit den Kolpingfamilien aus dem Bezirk gedachten die zahlreichen Teilnehmer auf 14 Stationen den Leidensweg Jesu Christi.

Mit einem abschließendem Gebet und dem Kolpinglied endete die Andacht in der Bruder-Klaus-Kapelle.

 

Foto:Rudolf Hanning

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Sonntag, 26 Februar 2012 19:30

26.02.2012 Spielenachmittag im Stift Tilbeck

Am Sonntag, den 26.02.2012 fand der allljährliche Spielenachmittag mit unseren Freunden aus dem Stift Tilbeck statt. Bei strahlendem Sonnenschein fanden zwei Familien und weitere Kolpingmitglieder den Weg zum Stift Tilbeck. Mit vielen verschiedenen Gesellschaftsspielen verging der Nachmittag wie im Flug und man war sich einig, das auch dieser Nachmittag ein gelungener war, den alle in freudiger Erinnerung halten werden.

Foto: Martin Lenter

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Havixbeck. Die Kolpingfamilie Havixbeck sammelte am Samstag in Havixbeck und Hohenholte Altkleider. Pünktlich um 8.30 Uhr hatten sich zahlreiche fleißige Helfer am Altkleiderlager bei Engelbert Müthing eingefunden. Mit Transportfahrzeugen, von den Firmen Dirks, Mühlenbeck und Müthing großzügigerweise zur Verfügung gestellt, wurden die bereitgestellten Altkleidersäcke zum Betriebshof Müthing gebracht. Mit den Altkleidern die im Laufe des Jahres in den Altkleidercontainern auf dem Wertstoffhof und auf dem Gelände des Stiftes Tilbeck gesammelt wurden, konnten insgesamt zehn Tonnen auf einen bereitstehenden LKW verladen werden. Die Kolpingfamilie unterstützt mit dem Erlös der Sammlungen soziale und missionarische Projekte vorrangig in Havixbeck. So konnten im vergangenen Jahr die KJG für die Beschaffung neuer Zelte, das Marienstift zur Restauration der Glockenanlage, der Sportverein zum Bau des Kunstrasenplatzes und das Familienhaus des Üniversitätsklinikums für Eltern krebskranker Kinder mit großzügigen Spenden bedacht werden. Die Kolpingfamilie Havixbeck bedankt sich bei allen Altkleiderspendern.

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Havixbeck - Zweifellos hätte Gesellenvater Adolf Kolping am Freitagabend seine Freude an der Havixbecker Kolpingfamilie gehabt, denn so locker, herzlich und fröhlich fromm, wie auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung im Hotel Beumer, war es selten.

Vorsitzender Berthold Lenter begrüßte besonders Präses Pfarrer Siegfried Thesing, den früheren Präses Pfarrer em. Albert Wöstmann, das amtierende Königspaar Claudia und Georg Thier, deren Vorgänger Anne und Christian Wöstmann sowie das Kaiserpaar Christel und Josef Menke.

Nach einem kurzen Gebet reichte Pfarrer Thesing das Mikrofon an Schriftführer Rudolf Hanning für den detaillierten Jahresrückblick weiter. Deutlich wurde, was sich die Kolpingfamilie in christlicher Tradition zur Aufgabe gemacht hat: Lebenshilfe für Mitglieder und Bürger anzubieten, viel gemeinsam zu unternehmen und vor allem Freundschaften bei Fahrten, Ausflügen, Radtouren, Wanderungen und anderen Veranstaltungen zu pflegen. Dies machten auch die Sprecher der einzelnen Kolping-Gruppen deutlich. Es berichteten Andreas Janning (Sport), Gabi Gottschalk (Senioren), Claudia Thier und Wolfgang Hürländer (Junge Familien) und die wiedergewählte stellvertretende Vorsitzende der Kolpingfamilie und Sprecherin der Frauengruppe, Andrea Veelker.

Den meisten Beifall bekam Kassierer Hermann Bertels, auch wenn er bedauerte, trotz „erfreulicher Kassenlage“ nichts gegen Schulden- und Euro-Krise unternehmen zu können. Er lobte die Kolping-Gruppe mit Martin Teuber, Heinrich Rölver, Peter Holtkötter, Heinz Peters, Thoni Tholen, Hermann Frie, Herbert Sperlbaum, Lutz Lutum, Tönne Mühlenbeck Werner Schwertheim - „und ich war auch dabei“, die den Kirchplatz mit dem renovierten Brunnen „wieder zu einem Schmuckstück gemacht habe“.

Aus der Kasse flossen als Spenden an die Flothfeld-Kita 350 Euro, das Familienhaus Münster 150 Euro, für Transportkarren auf dem Friedhof 800 Euro, an das Marienstift 500 Euro, die KJG 750 Euro, die Von-Galen-Kita 500 Euro und für den Kunstrasenplatz 1 500 Euro.

Bertels betonte: „Das alles konnten wir aber nur, weil wir mit fleißiger Unterstützung vieler Kolpingfreunde rund 31 Tonnen Altkleider vermarkten konnten.“ Um die sozialen Leistungen der Kolping Familien weiter auf diesem hohen Niveau halten zu können, bat er alle Havixbecker Familien, Altkleider der Kolpingfamilie zur Verfügung zu stellen.

Vorsitzender Berthold Lenter (Mitte) informierte die Kolping-Mitglieder zusammen mit (v.l.) Kassierer Hermann Bertels, Präses Siegfried Thesing, Schriftführer Rudolf Hanning und der stellvertretenden Vorsitzenden, Andrea Veelker.Fotos: (Dieter Klein) 

VON DIETER KLEIN, NOTTULN

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